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Allgemeine technische Daten und weitere Informationen

Prozessanschlüsse
Für die Prozessdurchführungen stehen Körper mit unterschiedlichen Prozessanschlussgewinden zur Verfügung. Übliche kegelige Gewindeformen wie ISO 7/1, DIN 2999 R-Gewinde (BSPT gemäß BS21) und JIS B0203; sowie NPT (National pipe tapered threat) gemäß ANSI/ASME B 1.20.1 sind im Allgemeinen Lagerware.

Durchführungen mit parallelen Gewinden nach DIN ISO 228/1 G-Gewinde (BSPP gemäß BS2779), JIS B0202, UNF/UNEF gemäß ANSI/ASME B1.20.1, PG gemäß DIN 40430, ET to BS31 und ISO metrisch gemäß DIN13 sind ebenfalls möglich. Um eine Leckage am Prozessanschluss zu verhindern benötigen parallele Anschlussgewinde einen O-Ring oder Dichtungsring (nicht im Lieferumfang enthalten).

Richtlinien zur Installation:
Halsrohr-Länge:

Unsere Sensoren sind passive Geräte ohne Eigenerwärmung. Um sicherzustellen, dass die Temperatur an der Übergangsstelle die maximal zulässige Betriebstemperatur nicht überschreitet muss die Wärmeübertragung der Mantelleitung berücksichtigt werden. Die folgende Tabelle zeigt, für eine typische Montageanordnung, die erforderlichen Halsrohrlängen L2 in Abhängigkeit von der Prozesstemperatur(1).

Temperaturklasse

In Abhängigkeit vom Mantelmaterial können alle Sensoren und Durchführungen aus diesem Katalog bei Betriebstemperaturen bis max. 1250ºC eingesetzt werden. Typischerweise wird das Schutzkonzept auf einen Gefahrenbereich außerhalb der "heißen Zone" ausgerichtet (siehe Abbildung). Die Bestimmung der Temperaturklasse eines einsatzspezifischen Sensors kann nach zwei Methoden erfolgen:
(a) Theoretische Festlegung über die Prozesstemperatur (siehe Tabelle unten)
(b) Praktische Temperaturmessung in der Einbausituation (Darf nur erfolgen, wenn keine explosionsfähige Atmosphäre vorhanden ist. Die Temperatur an der Stelle des Eintritts in den Ex-Bereich bestimmt die Temperaturklasse der gesamten Baugruppe.) Für den sicheren Betrieb müssen beide Punkte – die Temperaturklasse und die Halsrohr-Länge – bestimmt werden.

(1) Die angegebenen Werte gelten bei vertikalem Einbau (ungünstigster Fall) der Baugruppe. Wird die Temperaturklasse der Baugruppe nach Methode (b) bestimmt, können nach dem gleichen Verfahren auch kürzere Halsrohr-Längen bestimmt werden.
(2) Die angegebenen Werte gelten für Übergangshülsen mit Standard-Harz-Verguss (max. Betriebstemperatur 90°C). Bei Übergangshülsen mit Hochtemperatur-Verguss kann die Halsrohr-Länge reduziert werden, in diesem Fall sollte eine Temperaturmessung nach Methode (b) erfolgen.
(3) Die maximale Betriebstemperatur für direkt am Sensor montierte Anschlussköpfe beträgt 60°C.



Bei Unsicherheiten, ob die im Katalog genannten Normen und Zertifizierungen für Ihre Anwendung geeignet sind, empfehlen wir die Beratung und Prüfung durch eine unabhängige Genehmigungsstelle. Die technischen Daten und Informationen in dieser Veröffentlichung wurden nach bestem Wissen zusammengestellt, TC Mess- und Regeltechnik GmbH garantiert weder ausdrücklich noch stillschweigend deren Richtigkeit und übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen. Die Auswahl der in diesem Katalog aufgeführten Produkte liegt in der alleinigen Verantwortung des Kunden. Er als Anwender kann am Besten entscheiden welche Produkte für seine spezielle Anwendung geeignet sind.